Archiv | Februar, 2013

Lerntag

28 Feb

Banoffee Cupcakes

Es ist Klausurenzeit und in nicht einmal mehr zwei Wochen schreibe ich meine hoffentlich letzte Klausur. Mixer und Backbuch müssen deshalb ihre Tage ohne mich verbringen und mir bleibt nur die Erinnerung an die wunderbaren Zeiten unbeschwerten Backvergnügens.

Zuletzt habe ich mich an Banoffee Cupcakes versucht. Das sind Vanille Cupcakes mit Schokoladenstückchen, einer Bananen Karamel Creme und einem Bananen Frischkäse Frosting. Ich kann verstehen, wenn man dieser Kreation zuerst misstrauisch gegenüber steht. Auch für mich qualifiert sich kaum eine Backware als ernsthafter Kuchen, wenn sie nicht einen Mindest- Schokoanteil von 60% besitzt. Aber das Misstrauen war völlig unangebracht. Es hat nicht lange gedauert und ich konnte in einen äußerst leckeren Cupcake beißen.

Das Rezept für die kleinen Bananen Kuchen habe ich auf Christina´s Catchy Cakes . Falls ihr kein Dulce de Leche zur Hand habt (ich habe diverse Supermärkte vergeblich durchforstet) könnt ihr einfach die Banane mit etwas Karamel mischen. Das hat sehr gut geklappt. Ihr könnt die Dulce de Leche aber auch relativ einfach aus Kondensmilch selber herstellen.

Banane Auf!

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Sonntagskuchen

25 Feb

DSCN0124Heute Nachmittag kam die liebe Familie zu Besuch. Ich habe einen Schokoladenkuchen gebacken und mich ein wenig im Piping geübt. Piping heist, dass mit Frosting oder Royal Icing Dekorationen mit Hilfe von Tüllen und Spritzbeutel auf den Kuchen gebracht werden. Den Schokoladenkuchen habe ich mit Frischkäse- Weißem Schokoladen Frosting bestrichen, dass ich auch für das Piping benutzt habe. Das Frosting hat zwei Farben, weil ich einmal Himbeeren untergemischt habe. Leider gab es bei dieser Kuchendekoration zwei generelle Probleme:

  1. Das Frosting hat nicht ganz so gut gedeckt und deshalb war der dunkle Kuchen an manchen Stellen zu sehen. Das lag auch daran, dass die einzelnen Kuchenscheiben ein wenig unterschiedlich groß waren und deshalb manche Stellen etwas weiter vorstanden. Dort war das Frosting nicht so dick und der Kuchen blitzte durch.
  2. Ich habe einfach freihändig drauf losgepiped. Das hat mir viel Spaß gemacht aber deshalb sind die Bögen nicht so regelmäßig geworden und an manchen Stellen geht das Muster nicht auf.

An diesem Kuchen habe ich das Piping gleich zweimal geübt, weil mir der erste Versuch nicht ganz so gut gefallen hat. Beim ersten Mal hat folgendes nicht so gut geklappt:

  1. Das Frosting hatte nicht die richtige Konsistenz. Es war zu kalt und deshalb sehr klebrig. Das hat es sehr schwer gemacht eine schöne glatte Oberfläche auf dem Kuchen zu bekommen.
  2. Auf Grund der falschen Temperatur des Frostings  ist der „Frosting Faden“ während des Pipings leider öfter abgerissen.
  3. Ich habe eine Wilton Lochtülle Nummer sechs verwendet die etwas zu weit war.

Piping

Piping

Der zweite Versuch sah meiner Meinung nach besser aus was vor allem an der schöneren Frostingoberfläche lag. Beim Frosten ist die Temperatur des Frosting sehr wichtig wie ich jetzt weiß. Das Frosting darf nicht zu warm und dünn flüssig sein, weil es dann vom Kuchen läuft. Wenn es aber zu kalt ist wird es sehr fest und klebrig und lässt sich nicht mehr gut verteilen.

Piping

Piping

Ich habe zwei verschiedene Tüllen verwendet. Einmal die Lochtülle mit der ich die Bögen und kleinen Kringel gepiped habe und eine Sterntülle für die Muschel Bordüre oben und unten und für die drei kleinen Rosen.

Beim Piping muss man schnell sein, weil durch die Wärme der Hand das Frosting schnell zu warm wird und dann auf dem Kuchen verläuft.  Es war für mich am Anfang schwer das richtige Verhältnis zwischen Druck und Bewegung zu finden. Nach etwas Übung ging es aber ganz gut. Das war besonders wichtig für die Bögen und die Bordüren, damit sie schön gleichmäßig aussehen.

Und nun das Wichtigste: Der Kuchen wurde einmal für eine Kerze gehalten hat aber ansonsten gut gefallen. Als ich einmal angefangen hatte zu essen gab es kein Halten mehr, deshalb gibt es kein Bild vom angeschnittenen Kuchen.

Gewonnen!

24 Feb

Die zwei Glücklichen, die sich auf die erste Ausgabe von „Torten dekorieren“ freuen können stehen fest! Ich gratuliere ganz herzlich und wünsche fröhliches Backen.

Das war das erste Gewinnspiel auf WeddingCakeBerlin und es war eine spannende Woche für mich. Ich bedanke mich bei allen ganz herzlich fürs Mitmachen und wünsche uns allen einen baldigen Frühlingsanfang.

Viele liebe Grüße

Christiane

Gewinnspiel

Mein Abend mit der Silikon Backform

22 Feb

Am Mittwoch habe ich mir eine lila Mini Törtchen Silikonbackform gekauft. Ja ich bin erwachsen und eigentlich habe ich bis jetzt Backformen, die die Konsistenz einer Qualle besitzen skeptisch beäugt. Aber bei lila und niedlich werde ich schwach. Ich finde das selber nicht gut aber es ist mir bis jetzt noch nicht gelungen das zu ändern.

Silikon Backform

Gestern kam die Backform zum Einsatz und wie das häufig bei mir so ist wurde auch dieser Abend höchst dramatisch. Ich habe die Backform mit Wasser und Spülmittel gespült, dann mit Teig befüllt und bei 150°C in den Ofen gestellt. Nach kurzer Zeit kam beunruhigender chemischer Geruch aus dem Ofen. Ich wurde nervös! Später war der Teig nicht aus der Form zu lösen und der Kuchen zerbröckelte. Ich habe dann in einem Anfall furchtbaren Leichtsinns den Kuchen probiert. Wer isst denn Kuchen, der in Chemie Dämpfen gart? War aber lecker.

Heute morgen habe ich den Verkäufer (Strauss Innovation) angeschrieben und nachgefragt was das für Dämpfe waren und wie man mit dieser Silikonform überhaupt umgehen muss. Wenigstens habe ich von Strauss eine Antwort darauf erhalten was ich bei der Silikonform beachten muss:

Grundsätzlich müssen Silikonformen nicht gefettet werden.
Die Form sollte nach dem Spülen und vor dem Einfüllen des Teiges kalt ausgespült werden. Dann den Teig einfüllen, backen. Nach dem Backen die Form auskühlen lassen. Hilfreich für die Entnahme des Gebäckes ist um die Form herum ein kaltes, nasses Geschirrtuch zu legen. Jetzt sollte sich das Gebäck einfach aus der Form lösen.
Zu den Dämpfen keine Antwort. Meistens sind es Weichmacher die für den Geruch verantwortlich sind wie ich aus dem Netz erfahre. Ob die gestern aus meinem Ofen gewabert sind kann ich natürlich nicht sagen. Bei Strauss habe ich noch einmal nachgehakt und werde hoffentlich mehr erfahren. Im Netz stand außerdem der Hinweis, dass die Silikonformen für etwa 3 Stunden bei 200°C in den Ofen gestellt werden sollen, damit sich eventuell vorhandene chemische Rückstände zersetzen.
Mein Fazit: Wenn aus einer Backform Chemie entweicht ist etwas komplett falsch. Ich habe keine Ahnung was entwichen ist und ob ich mir Sorgen machen muss. Aber auf keinen Fall werde ich mit dieser Form noch einmal backen.
Wie sind eure Erfahrungen mit Silikon Backformen? Habt ihr Tipps für mich? Wisst ihr aus was genau und wie die Formen hergestellt werden?

Es gibt was zu gewinnen

19 Feb

Anstatt zarten Sonnenstrahlen und dem ein oder anderen Vogelgezwitscher nur Schnee, graue Wolken und Kälte. Hattet ihr auch damit gerechnet, dass der Frühling langsam Einkehr hält? Stimmungsverbessernd wirken zum Glück nicht nur Tageslichtlampe und Johanniskraut sondern auch die kleinen Freuden, die man seinen Mitmenschen bereitet. Deshalb gibt es für euch zweimal die erste Ausgabe der Zeitschrift „Torten dekorieren“ zu gewinnen. Diese Ausgabe enthält neben der Zeitschrift zwei Schmetterlingsausstecher, eine kleine Papp Etagere und essbaren Glitter. Mitmachen kann jede Person, die hier bis zum 24. 02. einen Kommentar hinterlässt in dem sie mir verrät was sie am liebsten im Frühling backt und warum das so ist. Das Los entscheidet. Bitte gebt mir eure E-Mail Adresse an damit ich euch benachrichtigen kann. Auf facebook gibt es auch eine Seite von Wedding Cake Berlin. Wenn sie euch gefällt freue ich mich sehr.

Viel Erfolg und Spaß beim Mitmachen

Es gibt was zu gewinnen

Es gibt was zu gewinnen

Pop-Up Bakery

17 Feb

An diesem grauen kalten Tag habe ich mich auf den Weg nach Wilmersdorf gemacht um bei der Pop- Up Bakery von Gourmandise  meinen Sonntagskuchen zu kaufen.  Die Pop Up Bakery taucht immer mal wieder an verschiedenen Orten auf und verkauft dann an einem Nachmittag Köstlichkeiten mit französischem Touch.

Erst einmal gratuliere ich den Damen von Gourmandise für dieses gelungene Kuchen Event.  Wenn man so etwas erreicht hat kann man einfach stolz auf sich sein und ich bewundere die Bäckerinnnen sehr für ihr Professionalität. Als ich ankam war die Schlange zehn Meter lang und reichte bis zur Tür. Alle Tische waren mit fröhlich kauenden Menschen besetzt, die sich ihre Tupperdosen mit Törtchen und Maccarons gefüllt hatten.

Pop Up Bakery

Ich war leider etwas spät dran und das hatte sehr unschöne Kosequenzen. Fast alles war weg! Gahh! Ich stand ganz hinten in der Schlange und während ich leicht neidisch beobachtete welche Köstlichkeiten sich in den Tupperdosen der anderen türmten leerten sich der Verkaufstisch rapide. Als ich dann doch endlich dran war gab es nur noch ein Lemon Tarte Herz, Schokopudding und 3 Zitronen Maccarons zur Auswahl.

Ich habe einen kleinen Pudding und einen Maccaron gekauft. Beides war lecker aber ich bin mir sicher, dass die wirklichen Kuchen Highlights schon längst verkauft waren. Ich hoffe sehr, dass die Pop- Up Bakery bald wieder einmal ihre Tore öffnet. Dann werde ich garantiert pünktlich sein und mich durch alles Durchprobieren. Und für den letzten in der Schlange werde ich vorsorglich etwas mitkaufen.

Pop Up Bakery

Schokoladenüberraschung

14 Feb

Eine kleine Überraschung für meine Lieben. Einfach Schokolade schmelzen, mit Streuseln dekorieren und wenn alles abgekühlt ist in Stücke brechen. Auf Sweetapolita findet ihr die vollständige Anleitung.

Schokoladenüberraschung

Schokoladenüberraschung

Schokoladenüberraschung